Metanavigation:

Text: UK Bremen - Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen

Gartenarbeit bei Hitze

Gartenarbeit bei Hitze


Bremen, im Juni 2011
In der Sommerhitze kann Gartenarbeit die Gesundheit belasten. Die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen rät, das Graben und Jäten in die kühlen Morgen- und Abendstunden zu verlegen, viel zu trinken und die Haut zu schützen: Dann haben Hitzschlag, Sonnenstich oder Sonnenbrand kaum eine Chance.

Morgens und abends sind die Sonnenstrahlen noch angenehm und auch die Ozon-Werte sind niedriger als mittags – wichtig für Menschen mit empfindlichen Atemwegen. Sind Arbeiten in der Mittagszeit unvermeidlich, sorgt eine wasserfeste Sonnen-schutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor für Hautschutz. Eine Sonnenbrille, die auch seitlich geschlossen ist, blockt gleißende Helligkeit ab, die die Bindehaut der Augen reizt. Komplett wird das Mittagsoutfit mit heller, leichter, langärmeliger Kleidung sowie einer hellen Kopfbedeckung mit Krempe oder Schirm.
 
Viele Trinkpausen im Schatten
Saftschorlen, kohlensäurearme Mineralwässer und  ungesüßte Kräutertees sind ideale Getränke für die Trinkpausen. Sie sollten gleichmäßig über den Tag verteilt sein. Das hilft gegen Flüssigkeitsverlust und hält den Kreislauf stabil. Die Trinkmenge sollte 1,5 Liter nicht unterschreiten.

Gartenhelfer müssen angemeldet werden
Wer sich für die Gartenarbeit einen Helfer "gönnt", muss ihn bei der Unfallkasse zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden – selbst wenn der Helfer nur ab und zu arbeitet. Im Falle eines versicherten Unfalls (Beispiel: Der Gartenhelfer fällt beim Scheren der Hecke von der Leiter) bezahlt die Unfallkasse sämtliche Kosten für die medizinisch notwendige Behandlung und Rehabilitation. Eine private Unfallversicherung oder die Krankenkasse des Verunglückten ist nicht zuständig, ebenso wenig die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers.


Minijobzentrale oder Unfallkasse?
Verdient der Helfer weniger als 400 Euro pro Monat ("geringfügig Beschäftigte"), muss sie bei der Minijobzentrale angemeldet werden (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.minijob-zentrale.de). Für Hilfen, die mehr als 400 Euro verdienen, etwa durch mehrere Jobs, ist die regional zuständige Unfallkasse der richtige Ansprechpartner (Infos unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dguv.de).


Arbeitgeber in Bremen und Bremerhaven melden ihre Haushaltshilfe bei der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen (http://www.unfallkasse.bremen.de/) an.

Wenn Sie diesen Text lesen können, dann beherrscht Ihr Browser den Web-Standard Cascading Style Sheets (CSS) nicht oder nur mangelhaft. Wir verwenden CSS zur Formatierung der Seiten, bitte wundern Sie sich daher nicht, wenn mangels CSS die Darstellung nun etwas seltsam erscheint.

Quelle: Gartenarbeit bei Hitze
URL:
[Stand: 24.04.2018, 06:53 Uhr]